Slow Fashion – what?

Es geht darum, die Mode zu „entschleunigen". Jedes Jahr kommen etliche neue Kollektionen auf den Markt, die nach kürzester Zeit nicht mehr im Trend sind. Die Arbeitsbedingungen für die angestellten Näherinnen und Näher der Firmen sind oft miserabel und die Produktionsbedingungen alles andere als gut für die Umwelt. Und genau darum geht es bei Slow Fashion: Produktion verlangsamen, Transparenz fördern und bewusster konsumieren.

Bewusstseinswandel in Sachen Mode

Kurzlebige Trends verleiten dazu, Kleidung als Wegwerfware zu betrachten. Doch jeder Kauf beeinflusst Wirtschaft und Umwelt – und damit auch die Lebensrealität der Menschen, die unsere Kleidung herstellen. Slow Fashion bedeutet, sich diesem Zusammenhang bewusst zu werden und Verantwortung zu übernehmen, ohne dabei auf Stil und Individualität zu verzichten.

Es geht nicht nur um fair und nachhaltig oder darum, alles richtig zu machen!

Es geht um einen achtsamen Umgang mit dem, was wir tragen – und mit denen, die es für uns fertigen.

Was ich Dir mit auf den Weg geben will

Bewusster Konsum beginnt mit kleinen Schritten: Weniger, dafür hochwertigere Stücke kaufen. Auf zeitlose Designs setzen, die über Saisons hinweg Freude bereiten. Und sich fragen: Brauche ich das wirklich? Wer hat es gemacht? Unter welchen Bedingungen?

Es kostet Dich nicht mehr Geld

Der Umstieg auf einen langsameren Modekonsum muss nicht teurer sein. Im Gegenteil: Wer gezielt auswählt und auf Langlebigkeit achtet, spart langfristig. Second-Hand, Tauschbörsen und Upcycling sind wunderbare Wege, den Kleiderschrank nachhaltig zu füllen – ganz ohne Verzicht auf Kreativität und Ausdruck.

Veröffentlicht am 5. September 2016 von Nephtyis Cat Couture.

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