Bleib dir selber treu!

Hallo,

heute möchte ich dir von einer inspirierenden Begegnung&Fotoshooting berichten

Was will die Eva denn jetzt, näht die gar nicht mehr?

Diese oder ähnliche Fragen könnte man sich beim betrachten meiner Website sicherlich stellen. Würde ich nach striktem Plan bloggen und mein Label straight vermarkten, würde ich sowas wie hier gar nicht schreiben. Aber wer meinen Blog schon länger liest weiß, dass ich auch mal über nachdenkliches schreibe, über die Selbstständigket und ihre Tücken berichte, mich für Foodsharing engariere, Nachhaltigkeit und Slow Fashion schätze und auch hier und da mal Naturkosmetik selber braue.

Mag vielleicht alles nicht dazu führen meine perfekte Zielgruppe zu finden und nicht 10.000 Seitenaufrufe am Tag zu bekommen aber das ist schon in Ordnung so. Ich bleibe lieber ich selbst mit allem drum und dran 😉

Muss ich im Hamsterrad mitrennen?

Diese Frage stelle ich mir seit einem Jahr sehr oft. Und das in allen Lebenslagen. Muss ich perfekt aussehen, denn was ist schon perfekt? Muss ich regelmäßig bloggen? Muss ich Vollzeit arbeiten oder in einem Job bleiben der mir langfristig doch nicht zusagt? Dürfen sich meine Ziele und Zukunftspläne verändern? Muss ich eine Familie gründen? Und noch so vieles mehr… Ich habe viel Zeit damit verbracht mir über alles den Kopf zu zerbrechen, mich anzuzweifeln, mich im Kreis zu drehen. Dabei war es mir inzwischen egal was dir anderen denken, vielmehr hatte ich noch so meine eigenen Dogmen für mich und mein Leben im Kopf. Doch ich bin es leid. NEIN- Ich muss nirgends mitmachen. Ich selbst gestalte mein Leben, in meinem Rahmen. Führe die Arten von Beziehungen die ich führen will, treffe meine Entscheidungen. Trage die Dinge in denen ich mich wohl fühle. Und da trägt nähen und Secondhanden einen großen Teil dazu bei, denn es hilft mir meinem persönlichen Stil Ausdruck zu verleihen. Ich Lebe das Leben das ich möchte und wenn das heißt, dass ich nochmal bei 0 anfange und alles über den Haufen werfe, weil ich mich verändere und weiterentwickle, dann ist das auch in Ordnung.

Selbstliebe

Ich habe für mich erkannt, dass der Schlüssel für Zufriedenheit und Glück eine gute Portion Selbstliebe ist. Ich wusste, die habe ich inzwischen im Innen, doch zu oft sehe ich mich noch mit den Augen eines Kritikers. Die Frage also wie könnte ich mir das noch einmal vor Augen führen/ mich zu mögen/ zu sehen? Ich habe für mein Innenleben viel getan, ich meditiere auch regelmäßig, achte auf meinen Körper bin achtsam. Mir kamen Gedanken dazu wie mich mein Umfeld wahrnimmt, wie es mich beschreibt, wie ich wirke. Sowohl online wie offline, Und ich versuchte mich als neutralen Betrachter zu sehen. Und plötzlich wurde mir klar, so übel kann ich doch gar nicht sein. Und da kommt meine wundervolle Begegnung ins Spiel.

Fotografie mit persönlichkeit

Die Liebe Heidi, deren Blog ich vor ein paar Monaten entdeckt hatte, schrieb mich an ob ich Lust auf ein Fotoshooting hätte. Ich möchte Heidi an dieser Stelle zitieren:

Fotografie und Achtsamkeit. Auch und gerade in der Fotografie von Menschen nehme ich die Kamera in einer achtsamen Haltung in die Hand. Ich konzentriere mich darauf, ganz klar im Augenblick zu sein, stehe im Dialog mit meinem Gegenüber, verbal und nonverbal. Das allerwichtigste ist für mich, dass sich der Mensch vor meiner Kamera mit mir im Dialog wohl fühlt! In dem vermeintlich „unperfekten“ Menschsein liegt für mich die wahre Schönheit. Einen Teil von sich selbst im Gegenüber wiederzuerkennen, finde ich spannend…

Heidi schrieb mich also genau zum richtigen Moment an, denn ich wollte mich sehen, ganz pur, so wie ich eben bin. Wir verbrachten gemeinsam einen Nachmittag in Limburg. Es hat wirklich Spaß gemacht und war spannend wie wir mit der Zeit immer eingespielter wurden und ich ganz natürlich durch die Gegend schlenderte. Am Anfang war ich noch eher verkrampft und wertete mich zu sehr. Ich habe viel an diesem Tag gelernt und als ich dann die Bilder sah, war ich schlichtweg begeistert. Das bin ich, ganz genauso wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten und gerade deshalb ganz genau richtig ♥ Danke dafür Liebe Heidi ♥

Als ich begann mich selbst zu lieben, befreite ich mich von allem, was nicht gut für meine Gesundheit ist,  von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich hinunter zog und weg von mir selbst. Anfangs nannte ich diese Haltung gesunden Egoismus. Heute weiß ich, es ist Selbstliebe. Charlie Chaplin-

 

Du bist toll!

Was ich dir damit sagen will: Du bist wundervoll, genauso wie du bist. Vergleiche dich nicht mit anderen, mit Werten und Normen. Mach DEIN Ding, bleib dir selber treu und inspiriere damit dich selbst und deine Mitmenschen jeden Tag neu ♥

 

Wie gehst du mit größeren oder kleineren Krisen um? Was tust du wenn du einen Inneren Umbruch verspürst? Ich freue mich von dir zu lesen.

Herzliche Grüße und Miau!

eva sign

11 Gedanken zu “Bleib dir selber treu!

  1. Nahaufnahme. schreibt:

    Liebe Eva, sehr interessant zu lesen, sehr einfühlsam und sehr passend zu dir, wie ich dich kennengelernt habe:-)! Schon witzig, wie man manchmal auf der Suche ist und dann die passenden Menschen, die passenden Ereignisse manchmal zum passenden Zeitpunkt kommen;-)… War ein ganz toller Nachmittag! Ganz herzlicher Gruß von Heidi

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  2. Janina schreibt:

    Liebe Eva, wow – wirklich toller Beitrag! Ich fühle voll mit dir. Ich habe auch oft gegrübelt und gezweifelt, aber irgendwann hat es dann klick gemacht: Ich bin genau richtig, so wie ich bin. Schönen Abend noch, Janina

    Gefällt 1 Person

  3. nata astri schreibt:

    hallo,

    ich finde es toll, dass du so offen über dieses thema schreibst. ich kann das ganz gut nachvollziehen, weil es mir auch oft so geht. ich habe es leider noch nicht geschafft diese beschränkenden gedanken abzulegen.. aber es ist immer wieder inspirierend und bestärkend zu lesen, dass andere es schaffen, zu sich zu finden und auch zu stehen!

    ich wünsche dir weiterhin alles gut und bleib bei dir!

    alles liebe,
    nata astri

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    • Nephtyis schreibt:

      Liebe Nata Astri,
      Ich danke dir für dein feedback 🙂 Es ist auch für mich nicht immer leicht diese beschränkenden Gedanken abzulegen. Aber umso öfter ich es übe umso besser wird es. Ich freue mich wenn ich dir Mut machen kann und dich dazu inspiriere deine Grenzen über Bord zu werfen und die Liebe zu dir selbst anzunehmen ♥ Herzliche Grüße Eva

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  4. littlehomestyle schreibt:

    Liebe Eva, du schreibst mir aus der Seele. Leider habe ich für diesen Prozess der Achtsamkeit und Selbstliebe über 50 Jahre gebraucht 😉 Jetzt mit fast sechzig bin ich auch endlich an dem Punkt angelangt mich und meine Macken zu akzeptieren. Endlich bin ich völlig gelassen und bekomme auch von anderen gesagt, dass ich eine positive, wohltuende Ruhe und Selbstsicherheit ausstrahle. Danke, für deinen tollen Beitrag. Alles Liebe für dich, Petra

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    • Nephtyis schreibt:

      Danke für deinen Kommentar Liebe Petra, hat mich sehr gefreut. Ich weiß nicht ob es überhaupt einen richtigen Zeitpunkt gibt um diesen Prozess zu durchlaufen oder ob der eben dann kommt wenn er soll, wenn man auch dazu bereit ist. So oder so freue ich mich aber sehr, dass du ihn durch hast. Ich merke, dass doch immer mal wieder was neues aufblitzt. Denke ich gerade jetzt ist im Innen alles harmonisch und friedlich, ploppt was neues auf. Aber ich denke das ist normal, man entwickelt sich ja immer weiter und somit auch die Themen die beschäftigen. oder? Herzliche Grüße Eva

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