Vom Bloggen und dem schönen Leipzig

Völkerschlachtdenkmal leipzig

Hallo Du, ja genau Du, der Mensch der sich Zeit nimmt und gerade das hier liest- schön, dass Du da bist 😉

Nanu? warum sagt sie denn plötzlich „Du“?!

Schon vor einer Weile habe ich einen tollen Blogbeitrag bei Yvonne von Mohntage entdeckt indem sie unter anderem über die persönliche Anrede auf ihrem Blog zu den Lesern spricht.  (Dank des Sommerlochs und tausend anderen Dingen die so in meinem Kopf fliegen, kam ich bisher nicht dazu, darüber zu schreiben.)

Nun aber zum Thema,  denn es hat mich direkt sehr begeistert! Ich frage mich schon seit ich blogge: Wie spreche ich Euch/Dich, meine Leser an?

Hier ein kleiner Einblick zu Yvonnes Text:

Der Ton macht die Musik

Du hast ja sicherlich schon gemerkt, dass sich mein Ton etwas verändert hat. Das liegt daran, dass ich versuche, meine geschriebene Stimme zu finden und noch mehr von mir in meinen Blog einfließen zu lassen. Es war mir deshalb wichtig, Dich ab sofort direkt anzusprechen und von dem „Euch“ bzw. „Ihr“ abzuweichen. Klar, Ihr seid viele dort draußen im World Wide Wahnsinn, aber Du … nur Du … liest gerade meinen Blog. Selbst wenn neben Dir noch fünf Andere sitzen, liest doch immer nur Du.

[Quelle: https://mohntage.com/2016/07/04/blog-muse-ein-neuer-tag-eine-neue-blogserie]

Ich freue mich wirklich sehr über diesen Denkanstoß, muss aber zugeben, mir noch nicht ganz einig zu sein wie ich das handhaben werde. Wie seht ihr das denn und falls ihr einen Blog habt, wie denkt ihr darüber?

Transparenz-Authentizität-Privatsphäre

Ich stelle mir öfters die Frage, wie ich Euch anspreche, was für Themen ich anspreche, inwieweit ich Einblicke hinter die Kulissen gebe und auch über „unangenehmes“ berichten soll . Denn einerseits will ich meine Brötchen mit meinem Label und meiner Kreativität verdienen, professionell sein und andererseits war der Blog früher nur mein persönlicher „Hobbyaustobeplatz“. Nun hat sich das verknüpft, ist verschmolzen. Ich habe die alten Beiträge gelassen, nichts daran geändert, denn sie zeigen mich und meine Entwicklung. Das Label, was ich nähe und bastle, entwerfe und designe,  mein Onlineshop, der Blog, die Berichte, Instagram etc, dass ist alles eins- Ich.

Es gab Zeiten da habe ich mehr gebloggt, weil ich „mehr“ zu zeigen hatte, was nichts mit meinem „Business“ zu tun hatte. Scheinbar habe ich eine leichte Hemschwelle entwickelt, Euch auch Sachen zu zeigen, die ich zum Beispiel verkaufen werde. Denn ich will kein nerviger Werbeblog sein, weder für meine noch für andere Sachen.

Deshalb kam ich jetzt zu dem Entschluss wieder Intuitiver zu bloggen, Euch zu zeigen was ich Euch zeigen möchte, an Dingen teilhaben zu lassen an denen ich Euch teilhaben lassen will. Die dem einen oder anderen von Euch vielleicht sogar ein schmunzeln ins Gesicht zaubern, bereichern oder einfach nur interessant/inspirierend sind. Auf Instagram habe ich mich da schon erfolgreich etwas herangetastet, dort findet ihr immer wieder auch Dinge aus meinem Alltag, live von der Nähmaschine usw.

Deshalb:Gibts jetzt bilder meines kurzurlaubes

Ich war einen guten Freund in Leipzig besuchen, Stadtteil Connewitz- total alternativ, mit vielen Secondhandläden und veganen Essensmöglichkeiten. Für mich ein Traum! Richtig beeindruckt war ich dann beim Völkerschlachtdenkmal:

südfriedhof leipzig

Und direkt daneben, war der Südfriedhof, der mich mit seiner angenehm besinnlichen Stille und Schönheit  in seinen Bann gezogen hat:

Südfriedhof Leipzig

Ich habe mir sagen lassen, dass der Friedhof immer zum WGT (wave-gotik-treffen) total überlaufen ist und es dann sogar Führungen gibt, wie etwa Fledermäuse beobachten, seltene Pflanzen die dort wachsen oder eben berühmte Persönlichkeiten die dort ruhen. So oder so kann ich Euch aber empfehlen das „Völki“ (Völkerschlachtdenkmal) und den Südfriedhof bei einer Reise durch Leipzig einzuplanen, es lohnt sich 😉

Herzliche Grüße und Miau!

eva sign

4 Gedanken zu “Vom Bloggen und dem schönen Leipzig

  1. Tutti schreibt:

    Liebe Eva,
    mir gefällt besonders wie du immer wieder spannende Themen aufgreifst! 😉
    Ich selbst finde es auch eine schwierige Gratwanderung wieviel persönliches ich von mir ins Internet stellen will. Andererseits ist der Blog einfach ein Teil von mir und Ausdruck meines kreativen Schaffens, das geht nicht ohne mich 😉
    Es ist doch gerade das spannende an Blogs, das der Mensch dahinter sichtbar wird.

    Die hysterische Art von Abneigung, gegen Blogger die für etwas werben oder in irgendeiner Art Geld damit verdienen, will sich mir nicht so ganz erschließen. Eigentlich sind Blogs eine Win-Win Situation für alle.
    Ein Freund von mir ist z.B. Freizeit-Musiker. Da ist es völlig normal das er für einen Auftritt Gage bekommt.
    Lange Rede, kurzer Sinn! Zeig mir deine Taschen oder was immer du im Shop hast! Ich will das sehen, genau wie das Blid vom Völki!!!
    Liebe Grüße Tutti

    Gefällt 1 Person

    • Nephtyis schreibt:

      Meine Liebe Tutti, ich danke dir von Herzen für dein Feedback :)))
      Ich sehe schon, wir sind uns in einigen Punkten total auf einer Wellenlänge 🙂 Hysterische Angst vor Werbung habe ich nicht, ich finde es ok Werbung zu machen, wenn sie passt, das Gesamte stimmig ist usw. Und das geht von Affiliate Links bis zu sponsored posts- was spräche denn dagegen wenn einer von uns Stoffe für Buttinette testet und ehrlich berichtet- hat wie du auch sagtest für beide einen Mehrwert. Auch Spendenaufrufe find eich ok, so steht bei mir zb. auch bald wieder die Domainverlängerung usw an und ich habe auch schon überlegt wie ich das finanzieren könnte, evtl mit einem paypal button und wer mag gibt mal n Euro dazu etc. Ich selbst bin so, dass ich bei Dingen die gefallen gerne supporte, sei es einmalig oder als „Crowdhörnchen“monatlich.
      Was da mich selbst bzw meinen Blog betrifft hatte ich eben Sorge, dass ihr denkt ich will euch das aufschwätzen, dabei möchte ich einfach meine Werke zeigen, klar wenn dann mal einer sagen würde oh das ist toll ich möchte das kaufen ist das natürlich schön, doch davon gehe ich nicht aus und das ist auch nicht mein Ziel.
      So nun wünsche ich dir noch einen schönen Tag 😉

      Gefällt 1 Person

  2. annemohn schreibt:

    Liebe Eva, da komme ich aus dem Urlaub und lese Deinen lieben Post. Ich habe mich ja schon sehr über Dein Feedback zum Beitrag gefreut und sitze nun mit hochroter Birne, breit grinsend vor dem Tablet. Ich freue mich wirklich, dass mein Beitrag zu (D)einem kleinen Denkanstoß geworden ist. Und glaub mir, die Frage nach dem „wie viel“ stelle ich mir auch ganz oft. Das ist glaube ich aber gut über das Bauchgefühl regelbar. Solange es sich für Dich gut anfühlt, ist es genau das, was Du schreiben/ veröffentlichen solltest 🙂 Ich schleiche beispielsweise immer noch um das Thema Video herum, weil ich bei manchen DIYs viel lieber filmen als schreiben würde. Vor der Kamera komme ich mir aber irgendwie (noch) merkwürdig vor… Deswegen habe ich mir vorgenommen: Rantasten ist angesagt 😉 Intuitiver zu bloggen ist deshalb eine tolle Idee, die jetzt zu meinem Denkanstoß wird. Ich glaube dass gerade die Blicke hinter die Kulissen bei Handgemachtem besonders schön und wertvoll sind, weil man den Entstehungsprozess begleiten kann. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich, auf das, was kommt 🙂 Ganz liebe Grüße

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    • Nephtyis schreibt:

      Guten Morgen 🙂 Hach ich freu mich, dass wir einen Denkanstoß Ping Pong veranstalten können 🙂 Videos sind auch so ein Thema, welches mich beschäftigt, ich mich aber ebenfalls noch nicht so ganz rantraue. Aber wie du schon schreibst, nach Bauchgefühl handeln. Ich freue mich uns bei der Entdeckungsreise bloggen nach Bauchgefühl zu begleiten 🙂 Herzliche Grüße und eine Gute Woche

      Gefällt 1 Person

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