wenn Passion zum Trend wird

do it yourself
[ˈduː ɪt jɔːˈsɛlf]
Der Begriff Do it yourself kommt aus der englischen Sprache und bedeutet Mach es selbst. Stilverwandt mit dem geflügelten Wort „Marke Eigenbau“.
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Foto:Ivo Kljuce

DIY

Immer wieder überrascht es mich, wie sehr doch DIY inzwischen im Trend ist.  Hier eine interessante Studie zum Thema.Ich erinnere mich bis vor kurzem noch belächelt worden zu sein, wenn ich erzählt habe, dass ich selber nähe und einen Blog habe. Heute gibt es hauptberufliche Blogger, unendlich viele Nähgruppen auf Facebook  und so ziemlich jeder Laden verkauft DIY Sets. Zugegeben ich freue mich, dass das Thema nun präsenter wird, ich vieles in Läden bekomme und die Menschen wieder Spaß und Freude am selber machen finden. Ob solche DIY Sets jedoch die Kreativität wecken, lass ich jetzt einfach mal so da stehen.

Selber machen bedeutet für mich: kreativ sein, designen, nähen, werkeln, neues wagen, Grenzen überschreiten.

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Foto:Ivo Kljuce

In meinem Artikel Art is my passion habe ich über meine Liebe zur Kreativität berichtet.  Hier dazu ein Auszug:

Kreativität ist die schöpferische Fähigkeit, Neues zu erschaffen, das in irgendeiner Art und Weise Nutzen oder Sinn hat – also tatsächlich zu kreieren oder auch nur zu erdenken. Als Kinder waren wir alle kreativer, als wir es heute sind. Welche phantastischen Spiele wir  früher dank unserer Vorstellungskraft spielen konnten. Oder welche kreativen Einfälle mir in den Sinn kamen, wenn ich mit einfachen Dingen etwas basteln wollten. Ich glaube,  es gibt wahrscheinlich keinen Menschen, der niemals in irgendeiner Form kreativ war. Viele machen sich Gedanken ob das was sie erschaffen gut ist, doch was ist denn nun gut oder schlecht? Ich finde bei Kreativität gibt es da keinen Maßstab. Ich Ecke in der realen Welt des öfteren mit meinen Sachen an, mit meinem Lebens und Kleidungsstil, doch genauso oft inspiriere ich auch. Und genau das ist, was ich möchte: Inspirieren, Mut machen. Es ist wundervoll du selbst zu sein, mit all deinen Ecken und Kanten und verrückten Ideen. Genau die machen dich aus!

Daraufhin hat Tutti den Faden weiter gesponnen und sich gefragt kann man Kreativität erlernen? In zwei Teilen berichtet Tutti über Kreativität, Frustrationstoleranz und Freiheit. Hier kommst du zu Teil Eins und Zwei.

Frustrationstoleranz

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Tutti schreibt in Ihrem Blog von Leistungsdruck und mangelndem Selbstvertrauen. Und ja es ist so, wer sich auf die Reise in kreativen Sphären begibt, muss damit rechnen, dass etwas nicht so wird wie geplant. Nach Aussen wird in unserer Welt immer alles wundervoll und schön dargestellt, alles als perfekt suggeriert. Es wird gefotoshopt, nur das schöne erzählt und und und. Wieviel dabei schief geht, bleibt meist verborgen. Dazu empfand ich auch die Nähgeständnisse ganz passend, denn die zeigen mir, keiner ist perfekt und das ist gut so 🙂

Und dabei lässt sich gerade auch an so etwas wachsen. Zugegeben: Dass ist auch mein Knackpunkt. Ich bin sehr praktisch veranlagt, geht nicht gibts nicht. Und sehr oft habe ich Glück und alles klappt auf Anhieb. Wenn dann aber plötzlich etwas nicht so läuft, wie ich es selbst gerne hätte, flippe ich aus. Dass muss dann nicht mal ein großer Fehler sein, lass es einen Reißverschluss sein der nicht akkurat schließt- ich gehe durch die Decke.

Warum tue ich das? Weil in meinem Kopf eine Anspruchshaltung besteht, ich muss alles perfekt machen. Der Leistungsdruck ist allgegenwärtig und auch nicht verkehrt. Er treibt mich an und motiviert mich. Doch erst der Mut zu Fehlern, lässt mich über mich selbst hinauswachsen.

Kreativität hat für mich auch immer etwas mit Mut, Authentizität und Selbstverwirklichung zu tun. Jeder Idee, gleich ob technisch, Handwerk oder abstrakt im Kopf wohnt Kreativität inne.

Kreativität und handwerkliches Know-How

Dass Kreativität nicht gleich handwerkliches Know How ist hat Tutti wie ich finde treffend in ihrem Blogbeitrag beschrieben:

Mir scheint, die Begriffe motorische Fähigkeiten oder handwerkliches Knowhow werden oft mit Kreativität verwechselt. Handwerkliches Wissen muss man sich aneignen, damit kommt niemand auf die Welt, motorisches Geschick muss man üben (üben, und nochmals üben!) Auch Sportler oder Musiker müssen trainieren um ihre Bewegungsabläufe zu höchster Vollendung zu bringen.(http://tuttiswelt.com/2016/02/17/kann-man-kreativitaet-erlernen-teil-i/)

So mangelt es mir persönlich nicht an Ideen für Kollektionen und Entwürfe, doch dass Zeichnen, habe ich bisher noch zu wenig geübt und kann deshalb meine Ideen noch nicht gut umsetzen.

Kre·a·ti·vi·tä̱t

Substantiv [die]

die Fähigkeit, kreativ zu sein.
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Foto:Ivo Kljuce

Ein guter Freund von mir hat mir letztens einen tollen Input gegeben: „Du selbst bist deine Begrenzung“. Kreativität heißt für mich, dem Leben offen zu begegnen, mutig zu sein, neues zu wagen und auch nicht immer zu wissen wohin es geht um dann dabei etwas vollkommen neues fantastisches zu erleben.
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Wochenende
Herzliche Grüße und Miau!
eva sign

 

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