Erfahrungswerte, meine Tipps für Kunstmärkte

Hallo Liebe Leser,

inzwischen habe ich doch schon ein paar Märkte besucht und konnte einige Erfahrungen zusammentragen.

Da das sicher für einige von Euch auch interessant sein könnte, möchte ich Euch hier berichten.

Erfahrungswerte

Ich hatte Euch ja schon etwas von meinem Weg in die Selbstständigkeit berichtet. Nun werde ich immer mal wieder etwas aus dem Nähkästchen plaudern und hoffe, dass es dem ein oder anderen unter Euch auch weiterhelfen kann 😉

10 Erfahrungswerte für Marktstände:

[all Pics from pixelheart]

1.)Ihr solltet für alles gewappnet sein:

Denn passieren tut immer etwas unvorhergesehenes. Mir krachte beispielsweise beim letzten Markt die Halterung meiner Kleiderstange. Deshalb ganz wichtig: Eine Kiste mit Klebeband, Sicherheitsnadeln, Schnur, Stift und Zettel, Hammer, Schraubenzieher und Nägeln. Bei allem was schief geht aber nie vergessen, dass Leben nicht allzu Ernst zu nehmen- mit einem Lächeln geht vieles leichter 😉

2.)Achtet auf wettertaugliche, passende Bekleidung:

Zieht euch ja nachdem wo ihr den Stand habt warm an, am besten immer eine Strickjacke dabei haben. Und zieht Euch bequeme Schuhe an, ihr werdet stundenlang stehen- die Füße danken es Euch 😉

3.)Verpflegung:

Denkt auch daran, dass ihr in der Zeit auch mal was Essen und trinken müsst, am besten Proviant mitnehmen

4.)Sitzmöglichkeit:

Auch sehr wichtig ist eine Sitzgelegenheit die sich gut verstauen lässt, wie ein Campingstuhl oder ähnliches

5.)Der Tisch/Stand:

Am praktischsten für Märkte sind zusammenfaltbare Tische, die einfache Variante ist ein Tapeziertisch am Stück. Da ihr aber am Anfang vielleicht nicht gleich 3 Meter Standplatz braucht oder es manchmal auch einfach zu teuer ist, lohnt es sich in einen Tisch zu investieren der aus drei Teilen besteht. Das sind dann jeweils 1 Meter Tische die ihr wunderbar anpassen könnt und sogar noch mit der Höhe variieren. Die gibt es schon ab 42€ bei Ebay.

6.)Nützliche Anschaffung:

Eine weitere wichtige Anschaffung ist eine Kabeltrommel samt Beleuchtung (das können auch Schreibtischlampen sein). Denn ihr werdet nicht überall gutes Licht haben und eine gute Beleuchtung ist sehr wichtig für den Verkauf.

7.)Abdeckung/Bedeckung:

Eine große Tischdecke für Euren Verkaufsstand ist auch sehr wichtig. Die könnt ihr so auf den Tisch legen, dass die Kunden von vorne nicht unter Euren Tisch gucken können, dann könnt ihr alle Kisten etc gut unterm Tisch verstecken.

8.)Wechselgeld:

Absolut notwendig ist WECHSELGELD, immer genug dabei haben (Richtwert bei mir sind 50€ in dieser Aufteilung: 1x 10€, 1x 20€, 2x 5€, 3x 2€, 2x 1€) Je nachdem was ihr verkauft müsst ihr aber auch damit rechnen, dass die Kunden mit 50€ oder 100€Scheinen kommen.

9.)Das Label:

Visitenkarten

Visitenkarten solltet ihr immer ausreichend auf Eurem Stand hinlegen und an die Kunden verteilen, denn die Menschen bestellen lieber Dinge die sie schonmal gesehen haben- ihr seid dann also im Vorteil 😉 Ein Banner oder Aufsteller macht alles nochmal professioneller und die Menschen wissen gleich was sie bei Euch finden können.

10.)Das Aushängeschild des Marktstandes: DU ♥

Es steht und fällt mit einem selbst. Ja, es ist so einfach, freundlich sein, lächeln und schon sieht die Welt ganz anders aus. Ihr müsst die Kunden nicht alle mit Smalltalk zutexten, vielmehr sollt ihr mit wachem Blick Euren Stand vertreten, für Fragen offen sein und wenn es sich ergibt, kommt der Smalltalk von alleine.

Eure ganze Erscheinung sollte stimmig sein mit dem, was ihr verkauft. Ihr seid Euer Werbeschild. Ich trage meine selbtsgenähten Dinge sowieso immer, doch auf Märkten achte ich erst recht darauf, so viel wie möglich davon zu tragen. Das vermittelt auch einen exklusiven Eindruck und zeigt, dass Ihr hinter Eurer Ware steht!

Dies war nun eine erste kleine Zusammnfassung für Euch. ich hoffe sie hat euch zugesagt?

Ganz Liebe Grüße an Euch ♥

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5 Gedanken zu “Erfahrungswerte, meine Tipps für Kunstmärkte

    • Nephtyis schreibt:

      Ohweh ohweh, ja so depremierende Markterlebnisse hatte ich auch schon, man lernt aber immer draus und lernt nette Leute kennen. In den letzten Jahren war ich viel auf Märkten, muss aber sagen dass selbst wenn vermeintlich gut Geld bei rumkam, sich der Zeitaufwand mit packen, Standdeko, Aufbau, Abbau, Verkauf und vorher hat man das ganze ja auch mal produziert nicht so lohnt. Man muss halt wirklich die Märkte finden die deine Zielgruppe haben und gut beworben sind uuuund natürlich gutes Wetter 😉 Die gut beworbenen Märkte haben natürlich meist höhere Standgebühren, ich habe einmal einen gehabt 200€ Standgebühr und in zwei Tagen nur 50€ Umsatz. Ein anderer Markt 180€ Standgebühr und 800€ Umsatz in zwei tagen. Ist immer ne 50/50 Chance… Dein nächster Markt wird sicher besser ♥ Liebe Grüße

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