Wiedereröffnung meines Dawandashops und Worte zu meiner Pause

Hallo Liebe Leser,

ich freue mich riesig, heute nach einem Jahr Pause meinen Shop bei Dawanda wieder aufzumachen ♥

Wiedereröffnung NephtyisAls kleine Aktion bekommen die Ersten drei Besteller kostenlosen Versand 😉

Es werden nun nach und nach immer mehr Artikel eingestellt. Und natürlich sind Kundenwünsche, Spezialanfertigungen sehr gerne erwünscht 😉

Darum war mein Shop überhaupt zu:

Wie manche von euch mitbekommen haben, ging es mir Anfang letzten Jahres überhaupt nicht gut, ich rutschte immer tiefer in eine Depression.  Das hatte viel mit privaten Geschichten zu tun und auch der heftige Haarausfall(ich war eine Zeit lang nur mit Perrücke unterwegs) den ich hatte,machten mir zu schaffen. Deshalb war ich Ende letzten Jahres in Reha für drei Monate und habe schon davor meinen Dawandashop geschlossen, weil mir einfach die Zeit und Kraft dafür fehlte.

Wie es mir heute geht:

Inzwischen geht es mir wesentlich besser, ich konnte Kraft tanken und noch einmal mich und meine beruflichen Wünsche überdenken. Ich bin offiziell Studentin der Sozialpädagogik, habe mich jetzt aber gegen das Studium entschieden.

Ich habe vor dem Studium eine Ausbildung zur Altenpflegerin gemacht und mir immer gewünscht im sozialen Bereich zu studieren- besser noch Psychologie. Wie wir ja aber alle wissen, ändern sich die Dinge im Leben eben manchmal. Prioritäten verschieben sich, man entwickelt sich weiter, lernt seine Stärken und Schwächen besser kennen usw. Inzwischen merke ich einfach, dass mein wahres unbeschwertes Glück im kreativ sein liegt. Und diesen Wunsch und die Kraft die in ihm liegt, werde ich nun umsetzen ♥

Ich habe lange über all diese Dinge gegrübelt, mir Sorgen gemacht, mich beinahe in den Wahnsinn getrieben. Wichtig ist aber am Ende nur eines: Wir leben alle nur einmal: nämlich genau jetzt!

Und da ist es wichtig, dass wir unsere Zeit hier nutzen und das tun was wir gut können und Lieben und uns nicht zwingen, Dinge nur weiter zu machen um uns selbst oder jemandem etwas beweisen zu müssen. Ich habe für mich festgestellt: Nur wenn ich etwas tue, dass mir gut tut, kann ich Liebe und Glück weitergeben und das tue ich mit meinem Label Nephtyis. Ich denke, dass spürt man auch 😉

Es ist noch ein weiter Weg, den ich vor mir habe. Noch viele Therapiestunden warten auf mich, doch das ist es alles Wert ♥ Ich kann nur jedem, dem es nicht gut geht Mut machen ehrlich zu sein, mutig zu sein, für sich selbst und sein Leben Verantwortung zu übernehmen und sich Hilfe zu holen, wenn er sie braucht.

Zuerst war ich auch unsicher, ob ich überhaupt solch private Gedankengänge und was bei mir los war hier schreiben soll, doch ich denke nur wenn man dem Thema Depression mit mehr Offenheit begegnet wird es mit der Zeit mehr Akzeptanz in unserer Welt für dieses Thema geben.

Viele Liebe Grüße

Nephtyis

 

 

 

 

Advertisements

22 Gedanken zu “Wiedereröffnung meines Dawandashops und Worte zu meiner Pause

  1. Elisabeth schreibt:

    Du Liebe!
    Es ist großartig das von dir zu lesen. 🙂 Ich bin sehr froh, dass ich deinen Blog gleich gefunden habe, als ich selbst zu bloggen begonnen habe. Von deiner Seite habe ich die erste Anleitung nachgenäht und jetzt setzt du den tollen und mutigen Schritt in die absolut richtige Richtung! Ich muss sagen, das ist richtig vorbildlich 🙂 Ich finde das so toll. Ich finde dich toll! Weiter so 🙂
    Alles Liebe, Elisabeth

    Gefällt mir

    • nephtyis schreibt:

      Liebe Elisabeth, deine Worte brühren mich sehr ♥ Ich freue mich, dass meine deine erste Anleitung war 😀 Und Danke ganz arg für´s Mut zusprechen und mich begleiten ♥ Fühl dich ganz doll gedrückt!Herzlichst Eva

      Gefällt mir

  2. roetsch schreibt:

    Liebe Eva,
    du scheinst doch schon viele Schritte aus der Depression heraus geschafft zu haben. Es ist sicher nicht leicht, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht und den Mut zu haben, sich diese dann auch zu holen. Wenn man wie du merkt, dass man auf dem falschen Weg ist, ist es nur konsequent, einen neuen Weg einzuschlagen und dabei wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg.
    Liebe Grüße
    Carmen

    Gefällt mir

    • nephtyis schreibt:

      Liebe Carmen, ich danke dir für deine Worte ❤ und du hast recht ich habe schon viele Schritte geschafft, bin sogar gerade dabei die Antidepressiva Dosis zu verringern bzw abzusetzen. Ganz herzallerliebste Grüße

      Gefällt mir

  3. Frau Shmooples schreibt:

    Wir haben alle irgendetwas, mit dem wir kämpfen müssen. Allein schon deswegen verstehe ich nicht, wieso solche Themen immer so tot geschwiegen werden, wieso Menschen die Nase rümpfen, wenn sie erfahren, dass jemand anders mit Problemen zu kämpfen hat, wieso wir alle immer danach streben, den perfekten und tadellosen Lebenslauf nach außen zu zeigen. Und wie wir nicht merken, dass es genau das ist, was uns oft so schadet.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deinen weiteren Genesungsweg, genieße das Hier und Jetzt wie es ist und mach das Beste aus jeder Situation 🙂

    Gefällt mir

    • nephtyis schreibt:

      Oh ja du hast so Recht. Das ist wirklich das traurige an unserer Gesellschaft. Und dabei hat doch wirklich jeder sein Päckchen, ich kenne niemand bei dem immer alles glatt läuft. Ich hoffe dass sich das langsam ändert und die Menschen umdenken. Ich danke dir für deine Worte und wünsche noch einen schönen Abend ❤

      Gefällt mir

  4. Schneewittchen schreibt:

    Hallo Eva,
    ich leide auch seit letztem Jahr an Depressionen und habe auch hin und wieder auf meinem Blog darüber berichtet. Es war für mich bis zum heutigen Tag auch ein beschwerlich und langer Weg. Klar weine ich noch oft, aber ich habe für mich kleine Dinge im Leben erkannt, die für mich wichtig sind.
    So sage ich mir: „Iss, das was du gern magst!“, damit ich wenigstens überhaupt was esse. Denn was soll ich mit Lebensmitteln, die ich absolut nicht mag? Die würde ich eh nicht anrühren.
    Genauso gehe ich auch an andere Dinge heran. Ich mache meist nur noch das, was ich WIRKLICH möchte (gut, anderes muss man halt mal mit machen, aber nicht als Priorität).
    Als ich neulich durch meine Fotoalben blätterte, sah ich einige Bilder von mir, auf denen ich lächelte. Und ich heulte los.
    Denn ich hatte MICH selbst verloren. Ich konnte seit über 1 Jahr nicht mehr richtig lächeln, dafür weine ich sehr oft. Was hab ich also gemacht?
    Ich habe mir diese lächelnden Fotos von mir noch mal rangenommen, ausgedruckt und an eine Pinnwand in meiner Wohnung gehängt, damit ich sehe, dass ich auch lächeln und lachen konnte und noch dazu ein schönes Lachen hatte. Und genau da will ich wieder hin. Mit diesen Fotos will ich mich selbst daran erinnern, wieder fröhlich zu werden und meine Lebensfreude wieder zu erlangen. Ich weiß, dass das noch ein langer Weg sein wird, aber ich gebe nicht auf.

    Und wie ich bei dir erkennen kann, bist du auch ein Mensch mit einem starken Willen, der nicht aufgibt.
    Ich drück dich gedanklich und wünsche dir weiterhin GANZ viel Kraft und Willen, deine Wünsche und Ziele durchzuziehen 🙂

    Alles Liebe,
    Alex ^^

    Gefällt mir

    • nephtyis schreibt:

      Hey Alex, dass mit dem Bild ist eine schöne Sache. Ich wünsche dir von Herzen, dass du wieder unbeschwert lächeln kannst ❤ Danke für deinen ehrlichen Und liebevollen Kommentar. Es ist schlimm sich selbst aus den Augen zu verlieren und das Einsehen zu müssen. Aber es gibt immer einen Weg. Ich drücke uns beiden ganz doll die Daumen 😉

      Gefällt mir

  5. himbeerpudding schreibt:

    Ich glaube die meisten haben im Leben einen Abschnitt, in dem es nötig ist und gut tut, „sich auf die Couch zu setzen“, am hilfreichsten ist es, wenn man das sogar selbst noch erkennt. Dann hat man auch den Willen wieder alles gerade zu Rücken. Mir hat die damals unausweichliche Couch nicht geschadet, man lernt so viel über sich selbst und, dass man einfach auch mal aus einer anderen Perspektive gucken muss, dann ist manches gar nicht so schlimm, wie man vielleicht gedacht hat. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für alle deine Unternehmungen, ganz liebe Grüsse😘

    Gefällt mir

    • nephtyis schreibt:

      Huhu, ja da hast du recht in der Phase lernt man viel über sich selbst und ich denke dass es manchmal auch notwendig ist auch ungemütliches auszuhalten um zu wachsen. Danke für deine Worte ❤ Liebe Grüße

      Gefällt mir

  6. kleine kleinigkeiten schreibt:

    von herzen alles liebe! du kannst stolz auf dich sein, süße! die kleinen dinge, des lebens, die zählen, schritt für schritt, ganz selbstverständlich sind da auch immer mal wieder ein paar schritte rückwärts dabei.

    ich weiß, wovon ich spreche, da ich selber an einer chronischen krankheit leide, die mich oft an meine grenzen bringt. aber es gibt so viele schöne dinge, die mich dann aufbauen: das lachen meiner tochter, spatzen, die in einer pfütze baden, liebe bekanntschaften, ganz unverhoffte…

    schön, dass es dich gibt!

    kuss
    blanca

    Gefällt mir

share some love- leave a comment

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s